Kaiservillen auf Usedom
Kaiservillen auf Usedom

Historie der Insel Usedom

Bereits den alten Römern war die Insel Usedom, jedenfalls aber das Gebiet der Odermündung, bekannt. So bestanden nachweislich Handelsbeziehungen der Oderhaffregion mit dem Imperium Romanum aufgrund der reichhaltigen Bernsteinvorkommen an der Ostsee. Detailliert fassbar wird die Geschichte Usedoms aber erst im 12. Jahrhundert: 1128 trat die slawische Urbevölkerung der Insel nach einer Missionsreise des Bischofs Otto von Bamberg zum Christentum über. Bis zum 30-Jährigen-Krieg (1618-1648) unterstand Usedom den pommerschen Herzögen. Mit der Landung des Schwedenkönigs Gustav II Adolfs 1630 bei Peenemünde, der auf Seiten der Protestantischen Union in den 30-Jährigen-Krieg eintrat, begann die Schwedenzeit. Lange jedoch blieben die Skandinavier nicht auf der Insel, denn schon 1720 mussten sie als Konsequenz des verlorenen Nordischen Krieges Usedom an Brandenburg-Preußen abtreten.

Im 19. Jahrhundert traten Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin als Seebäder der Insel Usedom ins Rampenlicht der Geschichte. Der Adel und das wohlhabende Bürgertum promenierten hier und genossen das Leben. Vor allem Heringsdorf war häufiger Aufenthaltsort Kaiser Wilhelms II. Die mondäne Atmosphäre vergangener Tage kann man in Heringsdorf noch heute spüren und erleben. Seit jeher übten die drei Seebäder der Insel Usedom eine magische Anziehungskraft auf berühmte Künstler, wie z.B. die Brüder Mann, Gorki, Tolstoi oder Johann Strauß, aus.

So schrieb etwa Theodor Fontane in einem Brief an seine Frau Emilie, 1863:

»... man hat Ruhe und frische Luft und diese beiden Dinge wirken wie
Wunder und erfüllen Nerven, Blut, Lungen mit einer stillen Wonne.«

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