Kaiservillen auf Usedom
Kaiservillen auf Usedom

Historie des Ostseebad Heringsdorf

1818 wurde das spätere Seebad Heringsdorf als eine Fischersiedlung anlegt. Mit Errichtung des ersten Gästequartieres durch Georg Bernhard von Bülow im Jahre 1925 begann der Badebetrieb in Heringsdorf. Der Name des Bades leitet sich ab von der ehemaligen Einkommensquelle des Ortes, dem Heringsfang und soll dem Ort vom preußischen Kronprinzen Friedrich Wilhelm, dem späteren König Friedrich Wilhelm IV anlässlich seines Aufenthaltes auf der Insel Usedom 1820 verliehen worden sein.

1879 wurde Heringsdorf zum Seebad ernannt und sollte einmal das bedeutenste Seebad der Ostsee werden. Die Entwicklung zum mondänen Ostseebad hat das heutige Kaiserbad vor allen Dingen der Berliner Bankiersfamilie Delbrück zu verdanken, die 1872 die Aktiengesellschaft Seebad Heringsdorf gründete und bis 1921 nicht nur das Kur- und Bäderwesen betrieb, sondern auch zahlreiche luxuriöse Bauten errichten ließ. Damals galt Heringsdorf als Luxuskurbad, nicht nur für den Adel und das wohlhabende Bürgertum. Zu den bekannteste Besuchern neben der kaiserlichen Familie zählen Künstler und Intellektuelle wie Maxim Gorki, Thomas Mann, Theodor Fontane oder Johann Strauß.

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